Mein schamanischer Weg

 

1996 erster Kontakt mit der „Nichtalltäglichen Wirklichkeit“. (Die Begrifflichkeit „Nichtalltägliche Wirklichkeit“ ist dem Core-Schamanismus entlehnt.) Meine Nichte kommt zur Welt und begrüßt mich in Form einer Engel-Erscheinung. Mein angegebener Zeitpunkt der Geburt stimmt mit der tatsächlichen Geburtszeit überein.

1998 lasse ich mir von fünf miteinander diskutierenden „Geiststimmen“ eine Drehbuchidee diktieren. Ein halbes Jahr später: schamanische Zerstückelung, langanhaltender, immer wiederkehrender Trancezustand, Grenzerfahrung. Die „Nichtalltägliche Wirklichkeit“, welche mich in den darauffolgenden Monaten vollends einnimmt, bzw. von welcher ich mich in den darauffolgenden Monaten vollends einnehmen lasse, scheint mir so wichtige Informationen zukommen zu lassen, dass ich Angst habe irgendetwas an Informationen zu verpassen oder gar fehl zu deuten. Immer wieder gibt es Verbindungen zur „Alltäglichen Wirklichkeit“ und manche Informationen und Verbindungen machen mir Angst. Mein Nervensystem liegt blank, und ich habe in meinem überlasteten Zustand zunehmend zu befürchten ernsthaft krank zu werden. Schweren Herzens distanziere ich mich von der „Nichtalltäglichen Wirklichkeit“, welche ich zu diesem Zeitpunkt selbst „jenseitige Welt“ nenne, da ich noch nichts über Schamanismus weiß oder auch nur gehört habe. Dass es da etwas gibt, was nicht nur mich was angeht, und dass es auf diesem Gebiet bestimmt Meister gibt, zumindest in anderen Kulturen, sprich dass ich auf meinem Weg einen Lehrer oder eine Lehrerin bräuchte, das zumindest wird mir zu diesem Zeitpunkt klar.

2002 beschäftige ich mich erstmals mit schamanischer Lektüre. Es handelt sich um das Buch „Die Suche nach der verlorenen Seele“ von Sandra Ingerman, dessen Titel passend scheint, da ich glaube Seelenteile verloren zu haben.

2006 besuche ich einen aus Kuba stammenden Schamanen.

Zwei Wochen danach begebe ich mich zu meiner eigenen Seelenrückholung zu dem zum damaligen Zeitpunkt noch in Hamburg lebenden Schamanen bzw. seit 1999 schamanisch Praktizierenden Axel Möller. Mir werden zwei verlorene Seelenteile zurückgebracht und ein nicht zu mir gehörender Seelenteil in den Psychopompos zurückgeschickt. Ich habe nun meinen Humor und meine Lebensfreude wieder, und die Angst vor Angstzuständen und Panikattacken reduziert sich auf ein Minimum – um sich irgendwann ganz aufzulösen…

2007 nehme ich an zwei Seelenrückholungs-Sitzungen, die Axel Möller durchführt, teil. Er bringt mir eine Botschaft aus der „Nichtalltäglichen Wirklichkeit“ mit. Sie lautet: „Du wirst einmal ähnlich arbeiten wie ich.“ Damit komme ich einem tief in mir schlummernden Herzenswunsch einen riesigen Schritt näher. Ich will in die „Nichtalltägliche Wirklichkeit“ zurück und ihre Informationen und ihre Energie kraftvoll für die „Alltägliche Wirklichkeit“ nutzen – für mich und für andere! Kurz darauf besuche ich ein Seminar bei Paul Uccusic; FSS (Das bekannteste seiner Bücher: „Der Schamane in uns“).

2007 und 2008 begleitet mich der Schamane Axel Möller mit Hilfe von Einzelsitzungen bzw. gemeinsamen schamanischen Reisen auf meinem schamanischen Weg, um, wie er sagte, mein spirituelles Selbstbewusstsein zu stärken. Er hat mich auf unseren Reisen an so viele wundervolle Plätze geführt und meine Landkarte der „Nichtalltäglichen Wirklichkeit“ mit mir erweitert und erforscht; das große, rote Herz, die innere Göttlichkeit, das innere Licht, die Akasha-Chronik, das Ufer des Jenseits und viele Orte der „Nichtalltäglichen Wirklichkeit“ mehr. Ich habe viele meiner Helfer, Geistwesen, Krafttiere und Engel kennengelernt. Sie gaben mir das Versprechen immer an meiner Seite zu stehen und mich wo immer möglich zu unterstützen. Axel hat mir geholfen mein ureigenes Handwerkszeug, meine mir eigenen Möglichkeiten zu entdecken. Dabei habe ich Krankheiten subtrahiert und die Kraft meiner Hände entdeckt. Axel hat mir Mut gemacht mir meine früheren Leben anzuschauen – auch mein schlimmstes Leben – mit ihm Frieden zu schließen und an mein schönstes meiner Leben in diesem Leben anzuknüpfen. In meinem schönsten Leben habe ich mich um missbrauchte, sexuell missbrauchte Kinder gekümmert und Kontakt zu noch ungeborenem Leben – Kindern – aufgenommen. Axel hat mir geholfen zu vertrauen und zu verstehen, meine Kraft zu spüren, zu erleben und voll zu entfalten. Er hat meinen Weg um ein Vielfaches erleichtert! Mit Axel habe ich den Lehrer, den Meister gefunden, den ich mir 1998 gewünscht habe.

2008 entlässt mich Axel Möller mit den Worten: „Wir werden uns erst wieder treffen, wenn du zu arbeiten begonnen hast. Es ist höchste Zeit.“

 

Pia Brunhart